Vereinschronik des Turnvereins 1893 Ramsbeck,
des heutigen TuS Valmetal e.V.

Leider sind aus den Gründungsjahren des Turnvereins „Gut Heil“ ‚ wie er sich ehemals nannte, und des späteren Turnvereins 1893 Ramsbeck, keinerlei schriftliche Unterlagen mehr vorhanden. Daher kann nur die im Jubiläumsjahr 1953 anlässlich der 6Ojährigen Wiederkehr der Vereinsgründung von Karl Senge zusammengestellte Chronik wiedergegeben und ergänzt werden. 

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in vielen Orten des oberen Sauerlandes Turnvereine. Auch in Ramsbeck waren junge Männer bestrebt, die Ideen Jahns zu verwirklichen und das bis dahin unorganisierte Turnen in geordnete Bahnen zu lenken. So kam es am 2. Februar 1893 zur Vereinsgründung unter dem Namen “Turnverein Gut Heil“. 20 Turner erschienen zur Gründungsversammlung auf “Müllers Kegelbahn“. Ein Müllergeselle, Franz Walter, der schon Mitglied eines auswärtigen Turnvereins gewesen war, leitete den Ablauf und führte die Versammlung zu dem gewünschten Erfolg: Der Turnverein Ramsbeck war aus der Taufe gehoben. Nach einem fröhlichen Umtrunk stellten sich als Vorstand vor: Josef Balkenhol, Franz Walter, Richard Schranz, Franz Fabri und Lorenz Köster.

Mangels geeigneter Räumlichkeiten wurde zunächst an behelfsmäßig hergerichteten Geräten auf der Wiese “Im Hohl“ geturnt. Eine andere Darstellung besagt, dass man aus politischen Gründen und gewissen örtlich bedingten Schwierigkeiten die Öffentlichkeit scheute.

1894 trat der Verein dem Sauerländer Turngau bei. Großherzige Spenden der Mitglieder und Gönner ermöglichten die Anschaffung einer Fahne. Mützen, Trikots und Trommeln für ein Tambourkorps kamen hinzu. Geselligen Zusammenkünften oblag die Pflege turnerischen Gedankengutes. Für die oft langen Fahrten mit Leiterwagen zu den Turnfesten übte man Lieder ein. Amüsant waren die bei diesen Abenden beliebten Zigarren-Auktionen.

Kulturelles Schaffen gehörte zum Vereinsprogramm. Jährlich ein- bis zweimal wurde Theater gespielt. In dieser Hinsicht ist es aufschlussreich, dass der bekannte Heimatdichter August Beule vier Jahre lang, von 1896 bis 1899, die Leitung des Vereins innehatte.

Regelmäßig fuhren die Sportler zu Gau- und Bezirksturnfesten. Teils benutzte man die Bahn, vielfach jedoch war der Leiterwagen das einzig mögliche Verkehrsmittel. Nach Fröndenberg, Arnsberg, Neheim, Warstein, Freienohl, Marsberg und Eversberg u.a. reisten die Turnbrüder Josef Kaiser, Wilhelm Brolle, August Beule, Karl Köster, Wilhelm Besse, Anton Köchling, Johann Brolle, August Köster und Max Gödecke.

Im Mai 1899 richtete der Turnverein ein großangelegtes Turnfest aus. Die Nachbarvereine maßen ihre Kräfte mit den Ramsbecker Turnern. Alle erforderlichen Geräte wie Reck, Schwebereck, Barren und Pferd waren bis zu diesem Zeitpunkt bei der Firma Turnmeyer gekauft und auch bezahlt worden; ein Beweis für gesundes Wirtschaften und die Opferbereitschaft der Mitglieder für ihre Turnbelange.

Der höchste Mitgliederstand war 1897 mit 72 erreicht. Häufiger taucht jetzt in den Beitragsspalten das Wort “Militär“ auf. Rekrutenabschiedsfeiern vereinten die Scheidenden in geselligem Beisammensein noch einmal mit ihren zurückbleibenden Turnbrüdern. In diesem Zusammenhang ist eine Eintragung im Kassenbuch von August Beule unter dem 17. Oktober 1898 bemerkenswert: “Vorstehende Rechnung ist bis hierher geprüft und für richtig befunden und dem zum Militär einrückenden Kassenwart Wilhelm Besse wird Entlastung erteilt.“

Die Zeit um die Jahrhundertwende erwies sich für den Verein sehr erfolgreich. Zahlreiche Siege gab es bei auswärtigen Festen, so vor allem 1898 in Eversberg, 1900 in Warstein und Wennemen sowie 1905 in Calle. Der Name “Turnverein Ramsbeck“ bekam im oberen Sauerland allmählich einen immer besseren Klang.

Im Mai 1908 oblag dem Verein die Durchführung des Bezirksfestes. Die auswärtigen Turner waren von der gastfreundlichen Aufnahme in Ramsbeck angenehm berührt. Besonderen Anklang fand ein abendlicher Fackelreigen.

Ausflüge in die Umgebung, Karnevalsfeiern, Theateraufführungen und Rekrutenabschiedsfeiern füllten das gesellige Programm bis 1914. Die letzte Eintragung im Kassenbuch am 6. September 1914 lautet: “Für Pulver zum Böllerschießen RM 3,-“ - dann schwiegen die Bücher bis 1919.

Wiedereröffnung im April. Viele alte Turnbrüder sind nicht aus dem Kriege zurückgekehrt. Andere, jüngere füllen die gelichteten Reihen. Zum Vorsitzenden wählte man Fritz Senge und Emil Besse, zum Schriftführer Josef Tusch und zum Kassierer Robert Schmitt.

Die Vereinsarbeit ist nun vielseitiger. Faustball und - nicht zuletzt - Fußball kamen auf. Die Faustballmannschaft erzielte gute Erfolge und errang einmal die Meisterschaft ihrer Klasse.

Bei den Turnern rückten Jüngere nach. Sie wollten die vor dem Kriege erreichten Erfolge des Turnvereins fortsetzen. Bedeutender Auftakt war das Turnfest 1921 in Hüsten. Am 2. September 1923 feierte der Turnverein sein 3O-jähriges Stiftungsfest. Astronomische Zahlen erschienen im Kassenbuch  --- die Inflation schritt ihrem Höhepunkt zu.

  1924 übernahm Christian Franz die Leitung des Turnvereins, um sie neun Jahre lang in ununterbrochener Reihenfolge bis 1932 zu behalten. In dieser Zeit erhielten insbesondere das Schüler- und Jugendturnen sowie Fußball wohlwollende Förderung. Theater- und gesellige Veranstaltungen lagen bei Josef Humpert in besten Händen. Die Fußballmannschaft trug erstmals Spiele aus. Neue Freunde stießen zu ihr. Der 1921 aus englischer Gefangenschaft zurückkehrende Wilhelm Wunderlich half mit Rat und Tat.

Als bekannte Turner bis 1928 wären zu nennen: Karl Köster, Wilhelm Besse, Wilhelm Brolle, Johann Brolle, Wilhelm Humpert, Wilhelm Köster, Wilhelm Besse-Flörkes, Josef Kaiser, Josef Kraft, Ede Kraft, Karl Kraft, Eugen Hengsbach, Erich Hengesbach, Friedrich Tusch, Alois Tusch, Karl Dubois und Fritz Scharnhorst.

  1932 werden weibliche Mitglieder geführt. Es sind Paula und Hilde Marcus. Im folgenden Jahre hatte sich die Zahl schon auf 14 erhöht.

Sein 40-jähriges Bestehen beging der Verein 1933 unter dem Vorstand Dr. Klümper, Friedrich Tusch, Anton Köchling jr., Johann Albers, Alois Tusch und Kaspar Beule.

Die von Hans Fuhr, Karl Dubois und Josef Stremmer geführte Schülerriege war in den Dreißiger Jahren sehr rege. Anlässlich des Bezirksfestes 1935 in Nuttlar erhielt jeder Teilnehmer der Ramsbecker Riege einen Kranz. Engelbert Brolle bekam den 2. Preis in der Einzelwertung.

Fußball schiebt sich ständig stärker in den Vordergrund, leider teils auf Kosten des Geräteturnens.

Die Mitgliederzahlen gehen ab 1935 wieder zurück. Die Eintragungen “Arbeitsdienst“, “Militär“ werden häufiger. Bei Kriegsausbruch 1939 zählt der Verein noch 58 Mitglieder.

In den folgenden Jahren brachte der Krieg genau wie 1914-1918 das Vereinsleben zum Erliegen.

Im Oktober 1945 erfolgte die Neugründung des Vereins unter seinem alten Namen. Die dazu einberufene Generalversammlung wählte Josef Leiße, Willi Gierse, Josef Stremmer und Otto Reke in den Vorstand.

Zunächst wurde lediglich Fußball betrieben. 1946 trat die Damenriege wieder auf. Sportarten: Handball und Gymnastik. Nach Anfangserfolgen musste die Abteilung wegen äußerer Schwierigkeiten geschlossen werden.

Am 18. August 1946 spielte anlässlich des Sportfestes die bekannte Fußballmannschaft von Borussia Dortmund gegen Ramsbeck. Weit über 1000 Zuschauer sahen das Spiel und waren zum Teil von weit her gekommen. Besonders erwähnenswert ist hier noch der unermüdliche

Einsatz der Mitglieder zur Instandsetzung und Vergrößerung des Sportplatzes für dieses Spiel.

Im folgenden Jahr erstand die Turnerriege neu. Beide Sparten - Turnen wie Fußball - hatten mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Trikots, Schuhe oder Bälle waren kaum zu beschaffen. Für Auswärtsfahrten musste Benzin gestellt werden, ganz zu schweigen von der Beschaffung der sogenannten Fahrgenehmigungen.

Ab 1949 werden regelmäßig wieder die Gau- und Bezirksfeste besucht. Die Fußballmannschaften, es sind inzwischen mit 1. und 2. Senioren sowie der Jugendmannschaft drei geworden, nehmen an den Wettbewerben ihrer Sparte teil. Die Damen-Turnabteilung und die Jugend-Turnabteilung unter der verdienstvollen Leitung von Karl Krämer turnen rege und sind jederzeit in der Lage, öffentlich aufzutreten.

In einer würdigen Feierstunde am Totensonntag 1951 ehrte der Turnverein seine im Kriege 1939-1945 gefallenen Turner durch Enthüllung einer Gedenktafel im Vereinslokal, auf die gleiche Art, wie es nach dem 1.Weltkrieg bereits geschehen war.

Die nach dem Kriege veranstalteten Sportfeste, Theateraufführungen und Preisschießen erbrachten stets den gewünschten Erfolg. Hier noch ein Ausschnitt aus einem Bericht der “Westfalenpost“ von 1950: “Man muss dem Turnverein Ramsbeck bescheinigen, dass das von ihm durchgeführte Pokalturnier in besetzungsmäßiger wie organisatorischer Hinsicht eine Meisterleistung war.“

 Die 1. Mannschaft vermochte am 17. Mai 1953 den so begehrten Wanderpokal der Stolberger Zink AG zum zweitenmal hintereinander zu gewinnen, so dass er jetzt im Besitze des TV Ramsbeck blieb. Die Hauptaktivitäten im Turnverein verlagern sich in der Folgezeit in den Fußballbereich. Es fehlten geeignete Sportstätten, alle anderen Sportarten litten darunter. Die Stolberger Zink AG stellte das Gefolgsschaftsheim für das Fußballtraining zur Verfügung.

Der in den Dreißiger Jahren in Eigenleistung hergerichtete Sportplatz wird zum Wohngebiet Dickwiese. Nun hat Ramsbeck überhaupt keine Sportstätte mehr.  

Hauptleidtragender ist der Fußballsport. Die Mannschaften müssen ihre Heimspiele in Andreasberg austragen. Die Fußballmannschaft, die jahrelang der 1. Kreisklasse angehört hat, steigt als Folge dieser Schwierigkeiten in die zweite und später sogar in die dritte Kreisklasse ab.

Nach langem, intensiven Bemühen des Vereinsvorstandes und der Gemeinde gelingt es dann mit Hilfe von Zuschüssen der öffentlichen Hand und des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen den heutigen Sportplatz zu erstellen.

Besondere Verdienste erwirbt sich hierbei der damalige Vereinsvorsitzende Fritz Schröder. Der Verband verleiht ihm dafür die silberne Ehrennadel. Anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums 1968 wurde der Platz eingeweiht.

Zwei Fusionen verändern in der Folgezeit das Vereinsgeschehen grundlegend. Der am 12.02.1966 gegründete Skiclub, von ursprünglich acht Sportlern ins Leben gerufen, mit kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen, war der zweite Sportverein des Ortes. Aufgrund der Doppelmitgliedschaften vieler Sportler im Skiclub und im Turnverein 1893 war es naheliegend, über einen Zusammenschluss intensiver nachzudenken. 1968 trafen sich die Verantwortlichen beider Vereine, um den Zusammenschluss beratend vorzubereiten. Eine Vermögensaufstellung von den Herren Paul Reich und Herbert Stempel vom Skiclub sowie Rudolf Pieper und Gerhard Albers vom Turnverein 1893 ergab bei beiden Vereinen ein geringes Guthaben.

Am 07.06.1969 versammelten sich 108 stimmenberechtigte Mitglieder beider Vereine in der Grundschule Ramsbeck. Unter der Versammlungsleitung von Herrn Bürgermeister Karl Senge wurde die Fusion zum Turn- und Sportverein 1893 Ramsbeck beschlossen. Zum ersten Vorsitzenden wählte die Versammlung Dipl. Ing. Walter Miederer, zum zweiten Vorsitzenden Dipl. Ing. Helmut Eckhardt, zum ersten Geschäftsführer Gerhard Albers und zum ersten Kassierer Egon Häger.

Die nächsten Jahre in der Vereinsgeschichte nehmen einen sehr positiven Verlauf. Ein größeres Angebot im Breitensport, beachtliche Erfolge der Leistungsriege der Schwimmabteilung, eine gesunde Finanzlage sowie eine solide Vereinsführung waren sicher ausschlaggebend für stetig wachsende Mitgliederzahlen. Leider blieben die Leistungen im Fußballsport hinter den Erwartungen zurück.

Überregionale Veranstaltungen, wie der internationale Volksskilauf oder gesellige, wie das Jugendferienlager oder die Nikolausfeier für die Kinder wurden fester Bestandteil des Vereinslebens.

Erwähnenswert sei die Teilnahme des damaligen Mitgliedes Willi Hanfland am Silvesterlauf in SAO PAULO, Brasilien und die Teilnahme von vier jugendlichen Mitgliedern am Jugendlager anlässlich der Olympischen Spiele 1972 in München; sowie die mehrjährige Freundschaft mit dem holländischen Sportverein von VV Waterloo Jjmuiden.

Um den Vereinsmitgliedern mehr Möglichkeiten zur intensiven, sportlichen Betätigung geben zu können, um neben Breitensport erfolgreich Leistungssport betreiben zu können, setzt sich im Vorstand die Erkenntnis immer mehr durch, dass dies nur in einem größeren Verein möglich ist.

Sinkende Geburtenzahlen, ein geändertes Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen bestärken zudem den Vorstand in der Meinung, dass nur Vereine einer bestimmten Größenordnung in der Zukunft erfolgreich bestehen können. Der Wunsch der Verantwortlichen geht dahin, im Valmetal mit den Vereinen Schwarz-Weiß Andreasberg, Sportverein 1908 Heringhausen und Turn- und Sportverein 1893 Ramsbeck einen Verein entsprechender Größe zu schaffen.

Während der SW Andreasberg einer Fusion ablehnend gegenübersteht, scheinen erste Gespräche mit dem SV 08 Heringhausen erfolgsversprechend zu verlaufen. 1974 Offiziell wird erstmals in der ordentlichen Generalversammlung des TuS 1893 Ramsbeck am 27.04.74 unter Tagesordnungspunkt 10 eine “Aussprache über den Zusammenschluss der Sportvereine TuS 1893 Ramsbeck und SV 08 Heringhausen“ geführt.

In außerordentlichen Generalversammlungen beider Vereine wird dann über eine Fusion beraten und beschlossen:

Beim TuS 1893 Ramsbeck stimmen von 48 teilnehmenden Mitgliedern 36 mit ja, 8 mit nein und 4 enthalten sich der Stimme.

Beim 5V 08 Heringhausen stimmen von 38 teilnehmenden Mitgliedern 28 mit ja, 8 mit nein und 2 Stimmen sind ungültig.

Unter der. Leitung von Bürgermeister Senge findet am 17.06.74 im Speisesaal der St. Hubertus Schützenhalle in Ramsbeck die konstituierende Sitzung statt, auf der dann der neue Verein Turn- und Sportverein Valmetal ins Leben gerufen wird. 91 anwesende Mitlieder bestimmen Ramsbeck als Vereinsort und wählen folgenden Vorstand:

1.Vorsitzender

Dipl. Ing. Walter Miederer

2. Vorsitzender

Gerhard Friedhoff

1.Geschäftsführer

Gerhard Albers

2.Geschäftsfiihrer

Paul Vollmer

1.Kassierer

Günter Schulte

2. Kassierer

Willi Vollmer

Sozialwart

Heinz Gutsche

Presse -u. Werbewart

Brunhilde Nölke

Abteilungsleiter Fußball

Horst Sykora

Die übrigen Abteilungsleiter waren in den Abteilungsversammlungen des TuS 1893 Ramsbeck bereits gewählt worden und wurden von der Mitgliederversammlung bestätigt:

Abteilungsleiter Leichtathletik

Winfried Kraft

Abteilungsleiter Schwimmen

Gerhard Schwedler

Abteilungsleiter Ski

Paul Reich

Abteilungsleiter Frauensport

Renate Kutsch

Der Fußball- u. Leichtathletikverband teilt mit einem Schreiben vom 23.07.74 mit, dass aus formalrechtlichen Gründen die Fusion während der laufenden Saison nicht anerkannt werden kann. Daraufhin meldet sich der TuS 1893 Ramsbeck beim FuLV ab, und die Aktiven spielen unter dem Namen SV 08 Heringhausen in der jeweiligen Spielklasse weiter Fußball. Der SV 08 Heringhausen stellt dann einen Antrag auf Namensänderung in “TuS Valmetal“. Diesem Antrag wird stattgegeben und am 14.02.1975 m der Verbandszeitschrift des FuLV “Westfalensport“ bekannt gegeben.

Vom 01.08.-04.08.74 nehmen 22 Sportler der Schwimmabteilung an einem mehrtägigen Wettkampf in Winschoten/Holland teil. Beim Gauturnfest in Fröndenberg meldet der Verein 24 Teilnehmer. Der Gasthof “Kleine“ in Ramsbeck wird neues Vereinslokal des TuS Valmetal.

1975

In der Generalversammlung ergeben sich Änderungen im Vorstand:

2.Vorsitzender

Dipl. Ing. Helmut Eckhardt

2. Geschäftsführer

Gerhard Friedhoff

Der FuLV anerkennt die Fusion zum TuS Valmetal. Eine 3.Seniorenmann-schaft wird zum Fußballspielbetrieb angemeldet. Im Sportabzeichenwettbewerb belegt der Verein den 2.Platz im Hochsauerlandkreis.

 

1976

Erneut Änderungen im Vorstand:

2.Kassterer

Horst Strickmann

Abteilungsleiter Ski

Heinz Olgemann

Für ca. 14.000,- DM erhält der Sportplatz in Ramsbeck eine Flutlichtanlage. An der Finanzierung muss sich der Verein mit Eigenmitteln und durch Eigenleistung beteiligen. Bei einem hierfür veranstalteten Preisknobeln verbleibt ein Gewinn in Höhe von 3.500,- DM. In diesem Jahr belegt der Verein den 3.Platz beim Sportabzeichenwettbewerb im HSK.

1977

Auch in diesem Jahr wird neu gewählt:

2. Vorsitzender

Dr. Dieter Hegemann

1.Kassierer

Johannes Snoek

Presse -u. Werbewart

Engelbert Prein

Der Verein stellt seine Mitgliederkartei und das Beitragswesen auf EDV um. Dazu stellt die Volksbank Bestwig ihre hauseigene EDV zur Mitbenutzung kostenlos zur Verfügung. Der Verein wird erstmals in das Vereinsregister beim Amtsgericht Meschede eingetragen.

1978

Frau Ingeborg Eckhardt übernimmt das Amt des 2.Kassierers. Am 25.11.78 ehrt der Verein in einer würdigen Feierstunde für 50jährige Mitgliedschaft 6 Jubilare, für 4Ojährige Mitgliedschaft 4 Jubilare und für 25jährige Mitgliedschaft 36 Jubilare. Auf Beschluss des Vorstandes finden die Jubilarehrungen in einem Abstand von fünf Jahren statt.

1979


In diesem Jahr wird Egon Heimes zum 2. Vorsitzenden und Franz-Josef Schmücker zum 2.Geschiiftsfiihrer bestellt. Außerdem wird eine eigenständige Jugendabteilung gegründet. Leiter wird Gerhard Friedhoff. Die Skiabteilung schafft eine Pistenwalze mit Loipenspurgerät an.

1980/81


Im Jahr 1980 beginnen die Renovierurigarbeiten am Sportplatz in Ramsbeck. Am 15.11.81 wird durch Gemeindedirektor Vorderwülbecke und Bürgermeister Senge der Platz in einer Feierstunde seiner Bestimmung übergeben. Die Kosten belaufen sich auf 193.000,- DM. Im gleichen Jahr steigt die 1.Seniorenfußballinannschaft in die Bezirksliga auf. Hermann Ehls wird Leiter der Skiabteilung, Günther Rehm wird Sozialwart. Nach dem Rücktritt von Engelbert Prein bleibt das Amt des Presse- u. Werbewarts vakant.

1982


Bei den Wahlen zum Vorstand ergeben sich folgende Änderungen: Presse -u. Werbewart Ludger Kleine Abteilungsleiter Fußball Karl Senge Gerhard Friedhoff tritt von seinen Funktionen im Verein zurück.

1983


Neuwahlen zum Vorstand: 2.Geschäftsfiihrer Paul Becker Sozialwart Franz-Josef Schmücker Abteilungsleiter Schwimmen Günther Rehm Mit vielen Vereinsmitgliedern, Ehrengästen und Nachbarvereinen feiert der TuS Valmetal e.V. am 15.10.83 im Speisesaal der St. Hubertus Schützenhalle in Ramsbeck seinen 90.Geburtstag. 41 Vereinsmitglieder werden für langjährige Mitgliedschaft geehrt: Für 60 Jahre drei Mitglieder, für 50 Jahre acht Mitglieder, für 40 Jahre zehn Mitglieder und für 25 Jahre 20 Mitglieder. Die Herren Heinz Gutsche, Josef Becker und Alois Wachsmann werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Walter Miederer, Winfried Kraft und Günther Rehm erhalten den Gauehrenbrief des Sauerländer Turngaus. Für langjährige Verdienste um den Sport in Westfalen wird Martin Hahn mit der Verdienstnadel in Gold des FuLV ausgezeichnet. Die Verdienstnadel in Silber des FuLV erhalten Gerhard Klipsch, Gerhard Albers, Reinhold Bültmann, Rudolf Pieper, Paul Vollmer und Peter Gockel.

1984


Die 1. Seniorenfußballmannschaft erhalt in diesem Jahr für vorbildliches sportliches Verhalten den Fairnesspokal überreicht.

1985


Die Generalversammlung wählt Klaus Köster zum 1.Kassierer. Die Skiabteilung errichtet in Berlar einen Unterstand für die Pistenwalze. Die Vereinsbeiträge werden um 20% angehoben. Gerhard Friedhoff legt endgültig alle Ehrenämter im Verein nieder. Er hatte wegen der Vakanz in der Leitung der Jugendabteilung nach seinem Rücktritt die Geschäfte kommissarisch weitergeführt. Beiträge aus der Festschrift 100 Jahr TuS Valmetal zurück